Willkommen

 GESCHICHTE

Bad Arolsen war seit den 50er Jahren durch das ehemalige Goethe-Institut und die späteren Abiturkurse für Asylberechtigte schon immer ein gastfreundlicher und weltoffener Ort der Begegnung junger Menschen verschiedener Nationen. Weitere internationale Kontakte entstanden seit den 80er Jahren durch zahlreiche Austauschprojekte und Konzertreisen der Musiker des örtlichen Christian-Rauch-Gymnasiums.

Die Initiative Pro Bad Arolsen, unter der damaligen Leitung vom 2011 verstorbenen Hartmut Foertsch, hatte lange schon die Idee, in Ergänzung zu den Barock-Festspielen eine kulturelle Veranstaltung, die besonders die jüngere Generation ansprechen sollte, ins Leben zu rufen. In der Organisation des Festivals bekam Hartmut Foertsch 2006 Unterstützung durch Frank Bumke. Nachfolger Foertschs ist Horst Behle, der zusammen mit Frank Bumke die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen organisiert.
Angeregt durch die musischen Aktivitäten des hiesigen Gymnasiums entstand die Idee, die dort geschaffenen internationalen Kontakte in einer Woche zu bündeln und ein Festival zu etablieren, bei dem musizierende Jugendliche aus der ganzen Welt eine Woche lang in Privatfamilien wohnen, sich begegnen, austauschen und gemeinsam musizieren. Das Konzept – auch als ein wichtiger Beitrag zum verständnisvollen und friedlichen Zusammenleben verschiedener Völker und Kulturen – wurde 2016 bereits zum achten Mal mit großem Erfolg realisiert. Die künstlerische Leitung (Einladung der Gastensembles, Festlegung der Konzertorte, der Konzertprogramme, des kulturellen Rahmenprogramms sowie die Vermittlung und Organisation der Gastfamilien) lag von Beginn an in den Händen von Musikpädagogen des Christian-Rauch-Gymnasiums Rainer W. Böttcher und Werner Sostmann legten den Grundstein der künstlerischen Arbeit im Festival, die 2010 Steffen Hause in der Sparte Chöre und 2014 Susanne Scheffke in der Sparte Bands übernahm. Als Veranstalter und Organisator zeichnete sich die Initiative Pro Bad Arolsen bis 2013 und 2016 der Verein BARock-AG verantwortlich. Der Veranstalter ist der Bevölkerung von Bad Arolsen und den umliegenden Gemeinden besonders dankbar, dass es immer wieder gelingt, die annähernd 100 Jugendlichen und erwachsenen Begleiter in Privatfamilien unterzubringen und damit den Gästen die Möglichkeit zu bieten, sich einen ganz persönlichen Eindruck von Deutschland und seinen Menschen zu machen. Die Veranstalter legen besonderen Wert auf die Teilnahme von Ensembles unserer ost-
und westeuropäischen Nachbarn, um damit einen speziellen Beitrag für den europäischen Einigungsprozess zu leisten. In den vergangenen Jahren waren aber dennoch neben Teilnehmern aus Polen, Ungarn, Russland, Estland, der Slowakei, Frankreich und England auch Gruppen aus den USA, Mexiko und Chile und natürlich die Ensembles des Bad Arolser Gymnasiums dabei.

Ein wesentlicher Bestandteil des Festivals ist die gemeinsame Arbeit in Workshops, die von namhaften internationalen Musikpädagogen geleitet werden. Dort entstehen in der Regel auch Teile des gemeinsamen Programms für die große Abschlussgala. Neben den musikalischen Begegnungen sollen die ausländischen Gäste auch das Waldecker Land kennen lernen. Die Tagesausflüge werden vielfach mit Auftritten in anderen Städten verbunden. Das macht die überregionale Bedeutung dieses Festivals aus.

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